Die Geschichte über Perchten und Krampusse

BÄR ist der Ursprung des Wortes Percht, welches auch bärtig oder zottelig bedeutet… Der Percht symbolisiert die unbändige Kraft und die Bedrohung, welche von der Natur ausgehen kann, er vertreibt die bösen Geister und beschützt das Gute.

 

Ursprünglich stammt der Percht aber von einer weiblichen Sagengestalt ab. Durch den Einfluss der Kirche jedoch wurde diese mit der Zeit zu einer männlichen Gestalt, die immer mehr an mystischen und unheimlichen Fähigkeiten gewann…

 

Heute ist der Percht als Dämon bekannt, der die verdammten Seelen einfängt und gerecht bestraft.

 

 

Die bekannten Gasteiner Perchten z. B. hatten auch keine Ohren, somit mussten die die Schreie ihrer Opfer nicht ertragen. Das Brauchtum der Perchten wurde um 1780 das erste mal geschichtlich erwähnt und wurde so über die Grenzen Österreichs in die benachbarten Länder hinausgetragen.

Zur Zeit der Inquisition wurde der Brauch bei Todesstrafe verboten. Die Kirche erlaubte es nicht, sich als teuflische Gestalt zu verkleiden. Dieser Brauch überlebte also nur in den im Winter schwer zugänglichen Alpenregionen, wo er sich bis heute gehalten hat.